Beim ersten Betreten der Cambridge Polymer Labs hatte ich genau diesen Moment, den viele Fallout-4-Spieler kennen: Man läuft durch ein scheinbar verlassenes Gebäude, erwartet ein paar Gegner und etwas Beute – und plötzlich steht man vor einer Forschungsstation, mehreren Protokollen und einem Experiment, das nicht sofort erklärt wird. Die Aufgabe wirkt auf den ersten Blick wie ein kleiner Nebenraum in einer Ruine, entwickelt sich aber zu einem der interessanteren Rätsel im Commonwealth.
Viele Spieler bleiben hier hängen, weil das Labor nicht einfach nur einen Schlüssel sucht oder eine Tür mit Gewalt geöffnet werden kann. Die Lösung steckt in den Details: den Terminals, den Materialproben und der Reihenfolge, in der das Experiment durchgeführt werden muss. Ich habe die Cambridge Polymer Labs mehrmals gespielt, und gerade beim ersten Durchlauf übersieht man schnell einen Hinweis, der später wichtig wird.
In diesem Guide zeige ich die komplette Lösung des Labors, erkläre, wie das Polymer-Experiment funktioniert und worauf man achten sollte, damit man nicht unnötig durch die Räume läuft.
Was macht Cambridge Polymer Labs in Fallout 4 besonders?
Die Cambridge Polymer Labs liegen im Gebiet von Cambridge und gehören zu den Orten, die ihre Geschichte nicht durch große Zwischensequenzen erzählen. Stattdessen muss man sich die Informationen selbst zusammensetzen. Überall liegen Hinweise auf ein Forschungsprojekt, das vor dem Krieg begonnen wurde und nach dem Atomkrieg natürlich völlig außer Kontrolle geraten ist.
Der eigentliche Kern des Labors ist das Experiment zur Herstellung eines speziellen Materials. Während viele Fallout-4-Nebenquests hauptsächlich aus Kämpfen bestehen, verlangt diese Aufgabe Aufmerksamkeit. Das Labor prüft, ob man bereit ist, die Umgebung zu lesen und nicht nur dem nächsten Marker auf der Karte zu folgen.
Die Belohnung für die erfolgreiche Durchführung des Experiments ist die Mass Fusion Labs Armor (X-01-Powerrüstungsteil mit speziellem Materialeffekt), genauer gesagt das einzigartige Polymer-beschichtete Rüstungsstück. Der Weg dorthin ist aber wichtiger als die reine Belohnung, weil das Labor eines der wenigen Rätsel dieser Art im Spiel bietet.
Der Weg ins Labor und die ersten Schritte
Wenn man Cambridge Polymer Labs betritt, sollte man sich zunächst Zeit lassen. Der Ort ist nicht besonders groß, aber die Atmosphäre lebt von den kleinen Details. Überall findet man Hinweise darauf, was mit den Wissenschaftlern passiert ist. Ich empfehle, nicht sofort nach der Lösung zu suchen, sondern zumindest die wichtigsten Terminals zu lesen. Dadurch versteht man besser, warum das Experiment überhaupt existiert.
Nach dem Betreten wird man in den Laborbereich geführt und bekommt die Aufgabe, das Polymer-Experiment abzuschließen. Das Spiel erklärt dabei nicht jedes Detail, was viele Spieler verwirrt. Der entscheidende Punkt: Man benötigt drei Bestandteile, die im Labor verteilt sind.
Die benötigten Materialien sind:
- Gold
- Lithiumhydrid
- Brom
Die Suche nach diesen Stoffen ist der Teil, bei dem viele Durchläufe ins Stocken geraten. Die Gegenstände liegen nicht einfach als normale Questobjekte auf einem Tisch. Man muss die Räume untersuchen und die richtigen Behälter beziehungsweise Lagerbereiche finden.
Die Materialien für das Polymer-Experiment finden
Der erste Fehler, den viele machen: Sie durchsuchen nur die sichtbaren Tische und Schränke. In Cambridge Polymer Labs sind aber gerade die unscheinbaren Bereiche wichtig. Wissenschaftliche Räume, Lagerräume und kleine Nebenbereiche enthalten die Hinweise und Materialien.
Gold findet man relativ gut, wenn man die entsprechenden Lagerräume durchsucht. Das Material liegt nicht versteckt wie ein klassischer Schatz, sondern befindet sich dort, wo man es in einem Forschungslabor erwarten würde. Lithiumhydrid und Brom sind etwas schwieriger, weil die Namen nicht unbedingt sofort verraten, wonach man suchen muss.
Eine kleine Hilfe: Wenn man die Quest aktiv hat, sollte man die Umgebung nicht nur nach gelben Questmarkierungen absuchen. Manche Spieler übersehen die benötigten Stoffe, weil sie bereits andere Gegenstände eingesammelt haben und der Überblick verloren geht.
| Material | Fundbereich | Hinweis |
| Gold | Lager- und Forschungsbereiche | Nicht mit anderem Schrott verwechseln |
| Lithiumhydrid | Chemie- und Materialbereiche | Auf Behälter und Laborausstattung achten |
| Brom | Laborbereiche mit Chemikalien | Kann leicht übersehen werden |
Sobald alle Materialien gesammelt wurden, geht es zurück zur eigentlichen Forschungsstation. Hier beginnt der Teil, der das Rätsel ausmacht.
Das Polymer-Experiment richtig durchführen
Die Maschine im Labor besteht aus mehreren Stationen. Der Ablauf ist eigentlich logisch aufgebaut, aber Fallout 4 erklärt ihn nur sehr knapp. Zuerst müssen die gefundenen Materialien in die vorgesehenen Bereiche eingesetzt werden. Danach aktiviert man die Maschine und startet den Forschungsprozess.
Wichtig ist, dass man die richtigen Materialien auswählt. Das Labor akzeptiert nur die passende Kombination. Wer einfach verschiedene Gegenstände ausprobiert, verschwendet Zeit und wundert sich, warum nichts passiert.
Nachdem das Experiment gestartet wurde, sollte man nicht sofort die Station verlassen. Das Labor verändert sich und Gegner können auftauchen. Die Sicherheitsprotokolle des alten Forschungskomplexes sorgen dafür, dass der Abschluss des Experiments nicht völlig problemlos abläuft.
Der Kampf danach ist kein besonders schwerer Abschnitt, aber er kann überraschen. Wer mit wenig Munition unterwegs ist oder eine reine Schleicher-Route spielt, sollte vorher vorbereitet sein. Ich hatte beim ersten Versuch genau diesen Fehler gemacht und musste später einen Umweg laufen, weil ich nicht genug Ressourcen dabei hatte.
Der Ausgang und die Belohnung des Labors
Nach erfolgreichem Abschluss öffnet sich der Weg zur Belohnung. Das Besondere daran ist nicht nur der Gegenstand selbst, sondern die Tatsache, dass Fallout 4 hier eine kleine Geschichte über Wissenschaft, Ehrgeiz und die Folgen der Vorkriegsforschung erzählt.
Die erhaltene Ausrüstung ist vor allem für Spieler interessant, die ihre Powerrüstung sammeln oder spezielle Varianten besitzen möchten. Das Polymer-Material sorgt für einen einzigartigen Look und macht das Fundstück zu etwas, das man nicht einfach bei einem Händler kaufen kann.
Gerade für Sammler ist Cambridge Polymer Labs deshalb ein Pflichtbesuch. Auch wenn die Quest nicht zu den großen Hauptmissionen gehört, gehört sie zu den Orten, an die man sich später erinnert.
Häufige Probleme bei Cambridge Polymer Labs
Die Quest lässt sich nicht abschließen
Wenn das Experiment nicht startet, fehlt fast immer eines der benötigten Materialien oder ein Schritt wurde nicht korrekt durchgeführt. Ich würde zuerst die Laborstation überprüfen und anschließend die Inventarliste kontrollieren. Manchmal hat man einen Gegenstand bereits eingesammelt, aber nicht bemerkt, dass er der Quest dient.
Die Materialien werden nicht erkannt
Hier hilft es meistens, den Bereich neu zu laden oder das Labor kurz zu verlassen und wieder zurückzukehren. Fallout 4 hat an einigen Stellen kleinere Skriptprobleme, und Cambridge Polymer Labs gehört leider zu den Orten, an denen solche Situationen vorkommen können.
Die Gegner im Labor überraschen mich
Das ist tatsächlich beabsichtigt. Die Atmosphäre des Labors lebt davon, dass eine scheinbar ruhige Forschungsaufgabe plötzlich gefährlich wird. Wer vor dem Start des Experiments heilt, Munition prüft und seine Ausrüstung vorbereitet, hat deutlich weniger Stress.
Warum sich Cambridge Polymer Labs trotzdem lohnt
Nach vielen Stunden in Fallout 4 bleiben oft nicht die größten Quests im Gedächtnis, sondern diese kleinen Momente: ein verlassenes Gebäude, eine merkwürdige Computerdatei oder ein Rätsel, dessen Lösung man selbst herausfinden musste. Cambridge Polymer Labs gehört für mich genau in diese Kategorie.
Das Labor zeigt eine andere Seite des Spiels. Es geht nicht darum, möglichst schnell Gegner auszuschalten oder die nächste Markierung abzuarbeiten. Man wird gezwungen, aufmerksam zu sein. Die Lösung liegt nicht irgendwo am Ende eines langen Kampfes, sondern in der Verbindung aus Erkundung und Verständnis für den Ort.
Wer Fallout 4 nur wegen der großen Fraktionen und der Hauptgeschichte spielt, kann diese Quest leicht übersehen. Wer aber gerne in die Welt eintaucht und die kleinen Geschichten des Commonwealth entdeckt, bekommt hier eine der gelungenen Nebenaufgaben abseits der üblichen Muster.
Am Ende ist Cambridge Polymer Labs genau das, was Fallout 4 oft besonders macht: ein unscheinbarer Ort, der erst dann interessant wird, wenn man bereit ist, genauer hinzusehen.
Visuals von Magnific (www.magnific.com)
Eine gute Runde kann Stunden dauern, eine schlechte Taktik nur Sekunden überleben. Am meisten Spaß machen spannende Matches, clevere Strategien und die kleinen Erfolgsmomente, wenn ein ungewöhnlicher Plan tatsächlich funktioniert.